Hamburg, 2012

Im Mai 2012 fand die erste Bundesfachschaftentagung Rechtswissenschaften unter dem dort neu gegründeten Verein in Hamburg statt. Dreißig Fachschaften aus dem gesamten Bundesgebiet entsandten über hundertdreißig Studierendenvertreter in die Hansestadt. In sechs Workshops wurde über Zukunftsfragen des juristischen Studiums diskutiert. Im Rahmen der Tagung wurde ein Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften gegründet, der den Interessen der Jura-Studierende auch jenseits der jährlichen Tagungen Gehör verschafft.

Mit dieser Vereinsgründung und den ersten Vorstandswahlen begann die Tagung. Während die neu Gewählten ihre Agenda für das kommende Jahr ausarbeiteten, begannen die restlichen Delegierten in ihren jeweiligen Workshops zu arbeiten und zu diskutieren. Gemeinsam hatten die Gastgeber aus der Universität Hamburg und der Bucerius Law School sechs Themen vorbereitet, welche die Zukunft des juristischen Studiums betreffen: Es ging um Organisation und Transparenz der ersten Staatsprüfung, um die Wissenschaftlichkeit des Studiums, um „Legal Clinics“ und um die Zukunft der juristischen Fachdidaktik, auch in Zeiten von „e‑Learning“. Die Studierendenvertreter hatten so die Möglichkeit, sich in ganz verschiedenen Themenbereichen fakultätsübergreifend auszutauschen. Dieser Austausch mündete nicht nur in Positionen, hinter denen die große Mehrheit der Jura-Studierenden steht, sondern brachte auch Impulse für die Arbeit in der eigenen Fachschaft. Damit hat die Bundesfachschaftentagung 2012 in Hamburg ihr Ziel erreicht.

An demselben Wochenende feierte der Hamburger Hafen sein zweihundertsten Jubiläum. Der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften wurde auf der, im Vergleich jungen, dritten Bundesfachschaftentagung gegründet. Der erfolgreiche Start in Hamburg ist aber ein guter Ausgangspunkt, dass auch ihm eine erfolgreiche, lange Zukunft vergönnt ist – als starker, bundesweiter Anwalt der Interessen aller Studierenden der Rechtswissenschaften.

Die gefassten Beschlüsse sind hier abrufbar.