Schwerpunktbereich

Auf der Bundesfachschaftentagung im Mai 2014 in Bayreuth sprach sich der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften gegen die Abschaffung der Schwerpunktbereichsausbildung aus, da sie die Möglichkeit zur persönlichen und universitären Profilbildung, sowie zur wissenschaftlichen Arbeit in persönlichen Interessengebieten eröffnet.

Zudem fordert der Verband mit dem Ziel der Vergleichbarkeit eine bundesweite Vereinheitlichung der Art und des Umfangs der Leistungsnachweise der
Schwerpunktbereichsausbildung sowie die rechtliche und strukturelle Möglichkeit die Schwerpunktbereichsausbildung zeitlich unabhängig vom staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung zu absolvieren.

Um diese Thematik weiter zu verfolgen, hat sich der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften entschlossen, einen Ausschuss einzusetzen, der

a. Stärken und Schwächen der Schwerpunktbereichsausbildung zu ergründen, um gegebenenfalls
b. ein Alternativkonzept als Äquivalent auszuarbeiten,
c. wobei die Frage beantwortet werden soll, inwieweit die Noten des Schwerpunktbereiches Bestandteil der ersten juristischen Prüfung sein müssen.
d. Außerdem führt dieser eine Umfrage durch, ob und inwiefern Arbeitgeber die Noten der Schwerpunktbereichsausbildung berücksichtigen.
f. Überdies sollen die Studenten – in Kooperation mit dem AK Absolventenbefragung – bezüglich der Zufriedenheit mit der aktuellen Schwerpunktbereichsausbildung befragt werden.

Auf der Bundesfachschaftentagung 2017 in Mannheim wird der Arbeitskreis seine Ergebnisse präsentieren.

Der vollständige Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.

Eine detallierte Liste der universitären Schwerpunktbereiche in Deutschland findet Ihr hier.

Ansprechpartner
Linus Körbi
ak-schwerpunkt@bundesfachschaft.de

Mitarbeiter:

Jan Rinklake (FU Berlin / KubA Mitglied)

Milena Mühlenkamp, Justus Rissling, Sören Reblin, Jonas Willnow, Sven Peters, Markus Nögel (alle Universität Osnabrück)