Gutachten: Jurastudium als Fehlentscheidung

Veröffentlicht am:
Autor:innen: Jonas Schäfer, Nico Esch, Luna Rehberger, Rebekka Stapf
Zitiervorschlag: [BRF/Schäfer/Esch/Rehberger/Stapf, Gutachten 2020: Jurastudium als Fehlentscheidung, S. 1-5]

Jedes Jahr beginnen über 15.000 Studierende mit einem Studium der Rechtswissenschaften (Erste Prüfung). Noch mehr, wenn man die Fächer mit direktem juristischem Bezug wie zum Beispiel Wirtschaftsrecht und Medienrecht hinzuzieht. Aber nur 76% davon werden bis zum Examen studieren. Teils mag das an dem nicht trivialen Stoff und gerade auch an der Fülle desselben liegen. Studien zeigen allerdings, dass es neben Leistungsproblemen noch einen weiteren höchst relevanten Abbruchsgrund gibt. So führt eine Studie des DZHW3 an, dass der zweitrelevanteste Abbruchsgrund unter Jurastudierenden mangelnde Studienmotivation sei. Insbesondere zählen darunter auch falsche Erwartungen in Bezug auf das Studium, die für 53% der befragten Abbrecher:innen einen Einfluss auf ihre Entscheidung hatten.

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[BRF/Schäfer/Esch/Rehberger/Stapf, Gutachten 2020: Jurastudium als Fehlentscheidung, S. 1-5]

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